Beckenboden

Lebensstil und Beckenboden: kleine Weichenstellungen

Alltagsgewohnheiten, die den Beckenboden unterstützen oder belasten können.

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Autorin:
Lena Hartmann
Lesezeit:
ca. 7 Min.

Nicht jede Veränderung braucht ein neues Trainingsprogramm. Auch alltägliche Weichenstellungen können den Beckenboden entlasten.

Haltung im Alltag

Eine aufrechte, entspannte Haltung erlaubt Zwerchfell und Beckenboden, funktional zusammenzuarbeiten. Verspannungen oder ein deutliches Hohlkreuz können ungünstige Druckmuster begünstigen.

Atmung

Eine ruhige, tiefe Atmung unterstützt das Zusammenspiel mit dem Beckenboden. Presspausen beim Sport oder beim Heben sind, wenn möglich, zu vermeiden.

Heben und Tragen

Bewusstes Ausatmen und Anspannen des Beckenbodens vor dem Heben kann Druckspitzen abfedern. Schwerste Lasten sollten sinnvoll verteilt oder mit Hilfe gehoben werden.

Toilettenverhalten

Nicht auf Vorrat urinieren, nicht pressen, sich Zeit nehmen: solche kleinen Punkte werden häufig genannt, um Blase und Beckenboden zu entlasten.

Regelmäßige Bewegung

Alltagsbewegung, moderater Sport und gezielte Übungen bilden eine gute Grundlage. Sehr harte Belastungen sollten je nach Situation angepasst werden.

Häufige Fragen

Sind Bauchmuskelübungen schädlich?

Nicht per se. Wichtig ist die Ausführung: Übungen, die den Bauch aggressiv nach außen drücken, können den Beckenboden fordern.

Ist Joggen problematisch?

Für einige Personen ja, für andere nein. Eine Beckenboden-Physiotherapie kann helfen, das individuell einzuordnen.

Quellen

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