Beckenboden

Beckenboden in Schwangerschaft und Rückbildung

Wie sich der Beckenboden während Schwangerschaft und nach der Geburt verändert – und was Rückbildung leisten kann.

Veröffentlicht:
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Autorin:
Lena Hartmann
Lesezeit:
ca. 8 Min.

Schwangerschaft und Geburt beanspruchen den Beckenboden über einen langen Zeitraum. Umso wichtiger ist eine achtsame Rückbildung.

Was sich im Körper verändert

Das wachsende Gewicht des Kindes, hormonelle Umstellungen und die Geburt selbst wirken auf Bindegewebe, Nerven und Muskulatur.

Während der Schwangerschaft

Sanftes Beckenbodentraining kann in vielen Fällen sinnvoll sein. Individuelle Empfehlungen richten sich nach Schwangerschaftsverlauf und ärztlichem Rat.

Wochenbett

Die ersten Wochen nach der Geburt dienen der Erholung. Belastungen sollten schrittweise wieder aufgenommen werden.

Rückbildungskurse

Strukturierte Rückbildungskurse sind in Deutschland verbreitet und werden häufig empfohlen. Sie bieten Anleitung, Übungen und Austausch.

Warnsignale

Anhaltender Harnverlust, ein Fremdkörpergefühl oder Schmerzen sollten mit einer Ärztin oder einem Arzt sowie einer Beckenboden-Physiotherapeutin oder einem Beckenboden-Physiotherapeuten besprochen werden.

Rückkehr zum Sport

Ein stufenweiser Wiedereinstieg schont den Beckenboden. Stoß- und Sprungbelastungen werden häufig erst nach ausreichender Erholung wieder aufgenommen.

Häufige Fragen

Kann ich in der Schwangerschaft Kegel-Übungen machen?

In vielen Fällen ja. Bitte klären Sie den konkreten Rahmen mit Ihrer betreuenden Fachperson.

Wie lange dauert Rückbildung?

Individuell unterschiedlich. Kurse dauern häufig einige Wochen; die tatsächliche Regeneration kann länger benötigen.

Quellen

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